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Verfallssymptome

Wenn eine Gesellschaft ihren inneren Kompass verliert

Europa Verlag ,
Buch
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Kurzbeschreibung

berall verdienen die jungen Menschen weniger als ihre Väter und Mütter, sie zahlen höhere Abgaben und können erst viel später in Rente gehen. Und die Älteren bangen unter der Herrschaft der Finanzmärkte um den Lohn ihres Lebens. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Nichts ist mehr sicher. Eine Zivilisation zerfällt. Und die Eliten haben keine Idee, wie die Gesellschaft von morgen aussehen soll. Günther Lachmann analysiert die Ursachen für den Verlust von Werten und Tugenden, er schildert einen demokratischen Epochenwechsel, bei dem die künftige Struktur der Macht noch im Dunkeln liegt.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Verfallssymptome
Autoren/Herausgeber: Günther Lachmann

ISBN/EAN: 9783944305394

Seitenzahl: 256
Format: 21,7 x 13,7 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Günther Lachmann, geboren 1961 in Papenburg, studierte Volkswirtschaftslehre. Er ist verantwortlicher Redakteur der Welt-Gruppe und arbeitet gelegentlich als Kolumnist für Deutschlandradio Kultur. Als Reaktion auf die Krisen von Demokratie und Finanzsystem begründete Lachmann die Internetplattform geolitico.de. Er ist Autor verschiedener erfolgreicher Bücher, darunter der Merkel-Biografie Das erste Leben der Angela M. Günther Lachmann lebt und arbeitet in Berlin.

'…UND PLÖTZLICH STEHT DAS GANZE LEBEN AUF DEM SPIEL …'
Überall verdienen die jungen Menschen weniger als ihre Väter und Mütter, sie zahlen höhere Abgaben und können erst viel später in Rente gehen. Und die Älteren bangen unter der Herrschaft der Finanzmärkte um den Lohn ihres Lebens. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Nichts ist mehr sicher. Eine Zivilisation zerfällt. Und die Eliten haben keine Idee, wie die Gesellschaft von morgen aussehen soll. Günther Lachmann analysiert die Ursachen für den Verlust von Werten und Tugenden, er schildert einen demokratischen Epochenwechsel, bei dem die künftige Struktur der Macht noch im Dunkeln liegt.
Deutschland ist das Land mit der geringsten Arbeitslosigkeit, der besten sozialen Absicherung und dem größten politischen Einfluss in Europa. Hinter dieser glänzenden Fassade vollzieht sich jedoch ein erschreckender Wandel: Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst dramatisch. Nichts ist mehr sicher, weder der Arbeitsplatz noch die Spareinlagen. Künftigen Rentnern droht bittere Armut, Bildung ist wieder zum Privileg der Begüterten geworden. Gleichzeitig erleben die Bürger, wie die Politik Schulden in Billionenhöhe anhäuft. Wie aber konnte es so weit kommen? Günther Lachmann sieht die Ursache im Bruch des nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossenen Gesellschaftsvertrages zwischen Demokratie und Kapitalismus und dem Verlust von Werten und Tugenden, auf denen die Bundesrepublik damals bauen konnte. Er schildert einen der spannendsten Momente in der Geschichte, einen Epochenwechsel, bei dem sich die Strukturen der Demokratie neu sortieren müssen.

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