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Vergessen und Erinnern

Menschen mit Demenz feiern Gottesdienst im Pflegeheim

Echter,
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Kurzbeschreibung

„Erinnerung“ ist ein zentraler Begriff christlicher Theologie und Liturgie. „Vergessen“ der Begriff, der am häufigsten mit Demenz in Verbindung gebracht wird. Viele Menschen mit Demenz leben in Pflegeheimen. Es ist umstritten, ob das gut ist. Zu den Stärken solcher Institutionen gehört, dass sie der Vereinsamung entgegenwirken.
Gottesdienste führen Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Betreuende auf ein anamnetisches Feld gemeinsamen Erinnerns. Sie sind Unterbrechung des auf therapeutische und pflegerische Zweckmäßigkeit ausgerichteten Alltags. Die Rollen von „Gesunden“ und „Kranken“ werden für die Zeit des gemeinsamen Feierns unwesentlich. Noch-nicht-Demente können dabei von ihren dementen Mitmenschen Vieles lernen, zum Beispiel wie sehr Leben immer Angewiesen-Sein bedeutet.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Vergessen und Erinnern
Autoren/Herausgeber: Franz Josef Zeßner-Spitzenberg
Aus der Reihe: Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783429038397

Seitenzahl: 300
Format: 23,3 x 15,3 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Franz J. Zeßner, Dr. theol., geb. 1958, Seelsorger im Pflegeund Sozialzentrum Rennweg der CS Caritas Socialis, Wien. 2014 Promotion an der Universität Graz. Das vorliegende Buch ist eine gekürzte Fassung der Dissertation.

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