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Von Basbeck am Moor über Moskau nach Mekka

Stationen einer Lebensreise

Buch
26,50 € Preisreferenz Nicht in unserem Sortiment

Kurzbeschreibung

Peter Schütt
blickt auf ein Leben voller Widersprüche zurück. Tief- und Höhepunkte, Erfolg und Niederlage, Irrtum und Erkenntnis lagen oft nahe beieinander. Nach einer Kindheit noch im Pferdezeitalter in einem winzigen Dorf an der Elbmündung wurde er zu einem Protagonisten der Studentenbewegung, gehörte bis zum Ausschluß dem Parteivorstand der moskautreuen Deutschen Kommunistischen Partei an und bekannte sich nach langer Suche zum Islam. Er reiste zu den Brennpunkten des Weltbürgerkrieges, in die USA ebenso wie in die Sowjetunion, nach Vietnam, Iran und Äthiopien und schließlich 1996 zur Hadsch nach Mekka.
Auf seinem Lebensweg ist Peter Schütt Menschen der Finsternis wie Breschnew, Honecker, Meinhof oder Atta ebenso begegnet wie Lichtgestalten von Heinrich Böll über Joseph Ratzinger und Martin Niemöller bis hin zu Annemarie Schimmel und Mehdi Razvi.
Peter Schütt sieht sein Leben als Pilgerfahrt, als Reise zurück zu Gott, dem Ursprung. In seinem Pilgerreisebericht verknüpft er zwei weltliterarische Grundmuster westöstlich miteinander, die orientalische Hadscherzählung und den klassischen deutschen Bildungsroman.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Von Basbeck am Moor über Moskau nach Mekka
Autoren/Herausgeber: Peter Schütt

ISBN/EAN: 9783891820865

Seitenzahl: 424
Format: 22,5 x 13,5 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 660 g
Sprache: Deutsch

Peter Schütt wurde 1939 in Basbeck an der Niederelbe geboren und wuchs zu Füßen der legendären Schwebefähre über die Oste auf. Er studierte in Göttingen, Bonn und Hamburg Deutsch und Geschichte und schrieb seine Doktorarbeit über den Barockdichter Andreas Gryphius. 1968 gehörte Peter Schütt zu den Aktivisten der Studentenbewegung und verlor seine Assistentenstelle wegen seiner Beteiligung am Sturz des Hamburger Kolonialdenkmals. Er gehörte lange Jahre dem Parteivorstand der Deutschen
Kommunistischen Partei an, aus dem er wegen seiner Parteinahme für den Reformkurs Michail Gorbatschows ausgeschlossen wurde. Er verließ darauf die Partei und bekennt sich seit 1991 öffentlich zum Islam. Er gehört der Hamburger „Patriotischen Gesellschaft von 1765“ an und leitet dort den interreligiösen Dialog.
Peter Schütt hat sich als Lyriker, aber auch als Autor literarischer Reisereportagen über Vietnam, Sibirien, Mittelasien, Iran, Afrika und das „andere“ Amerika einen Namen gemacht. Seit 1995 ist er regelmäßiger Mitarbeiter der Zeitschrift MUT und hat im MUT-Verlag in Asendorf bisher zwei erfolgreiche Erzählbände veröffentlicht: „Notlandung in Turkmenistan. Dreiviertelhundert Kurz- und Kleingeschichten“ und „Allahs Sonne lacht über der Alster. 111 Geschichten aus der 1002. Nacht“.

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