Erweiterte
Suche ›

Von der Hysterie zur Magersucht

Adoleszenz und Krankheit in Romanen und Erzählungen der Jahrhundert- und der Jahrtausendwende

Buch
56,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Adoleszenz- und Krankheitsphasen weisen strukturelle Ähnlichkeiten auf. Anhand exemplarischer Texte der Zeit um 1900 und 2000 wird am Beispiel der Hysterie und der Magersucht die Konstanz der Motive veranschaulicht, die im Kontext literarischer Adoleszenz- und psychischer Krankheitsdarstellungen in beiden Zeiträumen auftreten.

Details
Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Von der Hysterie zur Magersucht
Autoren/Herausgeber: Iris Schäfer
Aus der Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien
Ausgabe: Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783631668788

Seitenzahl: 271
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 460 g
Sprache: Deutsch

Iris Schäfer studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und dem King’s College in London. Ihre Forschungsschwerpunkte sind literarische Krankheits- bzw. Abweichungsnarrative im Bereich der Jugendliteratur.

Die Adoleszenz geht nicht selten mit psychischen Krankheiten einher; mitunter erscheint sie selbst als eine Krankheit, die überwunden werden muss. Die Nähe von Adoleszenz und psychischer Krankheit ist ein prominentes Thema von Jugenderzählungen und Romanen der Zeit um 1900 und um 2000. Die berücksichtigten deutschsprachigen Adoleszenz- und Krankheitsdarstellungen beider Zeitabschnitte ähneln sich auf erstaunliche Weise. Neigten um die Jahrhundertwende adoleszente Figuren vermehrt zur Hysterie, so leiden sie um die Jahrtausendwende vielfach unter Magersucht. Beide Leiden erscheinen als Strategien, den während der Adoleszenz sich einstellenden psychischen Konflikten zu begegnen, diese zu verarbeiten und durch körperliche Signale nach außen hin sichtbar zu machen. Sowohl die Hysterie als auch die Magersucht kommunizieren über den Körper.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht