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Wenn man aufhören könnte zu lügen

Roman

Aisthesis,
Buch
19,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

'Wenn man aufhören könnte zu lügen' erzählt die Geschichte einer Studentenclique. Der Student Thomas, ein charismatischer Typ und Frauenschwarm, ist mit Bärbel liiert und lebt in den Tag hinein. Die Erfahrungen des Krieges haben aus ihm einen Nihilisten und Existentialisten gemacht. Überall erkennt er nur Mittelmaß, Verlogenheit und 'Hurerei'. Als er die attraktive Marion kennenlernt, verlässt er Bärbel. Marion umweht etwas Unnahbares. Thomas versucht, ihr Geheimnis zu ergründen und bezahlt dies fast mit seinem Leben.
Paul Schallücks Romandebüt aus dem Jahre 1951 ist ein rebellischer Roman. Er bringt das Lebensgefühl einer jungen Generation zum Ausdruck, die mehr oder weniger geprägt war vom Zweiten Weltkrieg und seinen Folgen. Schallück gehörte dieser Generation an. Er schrieb sich seine eigenen Gewissenskonflikte in einer dringlichen, impulsiven, suggestiven Sprache ungeschminkt von der Seele. Für Fred Viehbahn ist 'Wenn man aufhören könnte zu lügen' 'die Geschichte einer verlorenen Generation, für die es keine moralischen Wahrheiten mehr gibt, nur Trieb, Trug und Enttäuschung'.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Wenn man aufhören könnte zu lügen
Autoren/Herausgeber: Paul Schallück, Walter Gödden (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Walter Gödden
Aus der Reihe: Nyland Literatur

ISBN/EAN: 9783895289491

Seitenzahl: 257
Format: 21 x 14,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 398 g
Sprache: Deutsch

Paul Schallück wurde 1922 in Warendorf geboren. Seit seinem 13. Lebensjahr für sechs Jahre Besuch einer Klosterschule, um Missionar zu werden. Nach dem Schulabschluss 1941 Einberufung zum Militär. 1944 in Frankreich schwere Verwundung, die ihn zeitlebens körperlich behinderte. Bis 1946 französische und amerikanische Gefangenschaft. 1946/47 Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Münster. 1947 bis1950 Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik in Köln. 1949 bis 1952 Theater- und Kunstkritiker. Seit 1952 Journalist und freier Schriftsteller in Köln. 1959 Mitbegründer der deutschjüdischen Bibliothek 'Germanica Judaica'. 1971 bis 1976 Chefredakteur der Zeitschrift 'Dokumente - Zeitschrift für übernationale Zusammenarbeit'. Er starb 1976 in Köln.
Schallück war Mitglied der Gruppe 47, des P.E.N. und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

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