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Wer ist besonders gefährdet spielsüchtig zu werden?

GRIN Verlag,
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der in der Bevölkerung verankerte Begriff „Spielsucht“ sowie der im klinischen und wissenschaftlichen Kontext gebräuchliche Fachausdruck „pathologisches Spielen“ kennzeichnen ein.

Details
Hauptbeschreibung

Titel: Wer ist besonders gefährdet spielsüchtig zu werden?
Autoren/Herausgeber: Tobias Mehler
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783638096829

Seitenzahl: 14
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der in der Bevölkerung verankerte Begriff „Spielsucht“ sowie der im klinischen und wissenschaftlichen Kontext gebräuchliche Fachausdruck „pathologisches Spielen“ kennzeichnen ein Erscheinungsbild, das sich folgendermassen beschreiben lässt:
Zentraler Lebensinhalt der Betroffenen ist das Glücksspiel, es dominiert und strukturiert ihr Denken, Fühlen und Handeln. Persönliche Interessen, das soziale Umfeld und berufliche Verpflichtungen werden vernachlässigt.
Nach der nosologischen Zuordnung innerhalb der Klassifikationssysteme psychischer Störungen (ICD-10, DSM-IV) zählt pathologisches Spielverhalten zu den Störungen der Impulskontrolle, die durch destruktives Verhalten infolge unkontrollierbarer Impulse gekennzeichnet sind.
Pathologisches Spielverhalten kann im Rahmen von akuten Lebenskrisen, affektiven
Störungen oder Persönlichkeitsstörungen auftreten.
Der Personenkreis, der besonders gefährdet ist, ein süchtiges Spielverhalten zu
entwickeln, soll mit den unterschiedlichsten Einflussfaktoren innerhalb eines komplexen Systems dargestellt werden. Den vielschichtigen Ursachen süchtigen Spielverhaltens wird das Drei-Faktoren-Modell am ehesten gerecht. Die süchtige Bindung an die Droge Glücksspiel ist nach diesem Modell ein Ergebnis der Wechselwirkungen von Merkmalen des Individuums, der Umwelt sowie der Droge (Tretter 1998). Dieses Modell dient der Integration verschiedener Konstellationen der Anfälligkeit für Drogeneffekte und von Erklärungsansätzen zur Entwicklung einer süchtigen Bindung. Die spezifischen Eigenschaften der drei Faktoren Individuum, Sozialfeld und Glücksspiel stehen miteinander in intensiver Wechselwirkung und wirken sich im Einzelfall in unterschiedlichem Ausmass und unterschiedlicher Kombination aus. Dies kann zu einem mehr oder weniger ausgeprägten süchtigen Spielverhalten führen.
Ein umfassendes Konzept, das die unterschiedlichen Bedingungsfaktoren in einen
widerspruchsfreien theoretischen Erklärungszusammenhang bringt, existiert jedoch
derzeit noch nicht.
Als erstes sollen die Charakteristika spielsuchtgefährdeter Personen dargestellt werden.

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