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Werke. 10 in 11 Bänden

Band 9/1: Theologische Schriften

Buch
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Kurzbeschreibung

Dieser Band bietet eine Auswahl theologischer Werke Herders aus allen Perioden. Zusammen mit den Schriften zum Alten Testament (Band 5 dieser Ausgabe) ergibt sich so ein repräsentativer Ausschnitt aus dem im engeren Sinn theologischen Schaffen Herders. Der Kommentar zeigt, auf welche theologischen Traditionen sich Herder hauptsächlich stützt und wie stark seine Sprache von der Bibel geprägt ist. Sodann werden in knapper Form die Auseinandersetzungen, denen seine Schriften entstammen, rekonstruiert. Die Hinleitungen zu den einzelnen Schriften schließlich stellen den Zusammenhang zum übrigen Werk Herders her, so daß deutlich wird, daß und inwiefern im geistlichen Amt die organisierende Mitte seines gesamten Schaffens liegt. Herders Thema ist stets der Mensch mit seinen immensen Fähigkeiten und Schwächen, seiner ursprünglichen Bestimmung zum Ebenbild Gottes und seinem tatsächlichen Geschick. Herder sieht es als seine Aufgabe an, die Bildung des Menschen zu wahrer Humanität, wie sie die christliche Tradition lehrt, nicht nur theoretisch zu durchdenken, sondern zugleich praktisch tätig in Predigt, Unterricht und Schriftstellerei zu befördern.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Werke. 10 in 11 Bänden
Autoren/Herausgeber: Johann Gottfried Herder, Christoph Bultmann, Thomas Zippert (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783618607939

Seitenzahl: 1.240
Format: 19,5 x 12,9 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 668 g
Sprache: Deutsch

Johann Gottfried Herder wurde am 25. August 1744 Mohrungen, Ostpreußen geboren und starb am 18. Dezember 1803 in Weimar. Herder wuchs als Sohn des Kantors und Schullehrers Gottfried Herder und dessen zweiter Ehefrau Anna Elisabeth Peltz in bescheidenen Verhältnissen auf. Sein Elternhaus war religiös geprägt. Er entschied sich im Jahr 1762 nach Königsberg zu gehen und Chirurg zu werden. Erkannte jedoch, dass er für diesen Beruf ungeeignet war und schrieb sich als Student der Theologie an der Universität in Königsberg ein. In den Jahren 1762 bis 1764 besuchte er Vorlesungen über Astronomie, Logik, Metaphysik, Moralphilosophie und Mathematik bei Immanuel Kant. Bereits während des Studiums schrieb Herder Essays über philosophische Themen und sowie Gedichte. 1764 wurde er als Aushilfslehrer an die Domschule nach Riga berufen, wo er bis 1769 blieb und in eine Loge des Freimaurerbunds aufgenommen wurde. In dieser Zeit entstanden seine ersten größeren Veröffentlichungen zur Sprachphilosophie, die sein Freund Johann Friedrich Hartknoch verlegte. Herder postulierte, dass die literarischen Erzeugnisse aller Nationen durch den besonderen Genius der Volksart und Sprache bedingt seien. Zusammen mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zählt Herder zum klassischen »Viergestirn« von Weimar. Aus seiner Ehe mit Maria Caroline Flachsland stammten sechs Söhne und eine Tochter.

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