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Werkzeugmaschinenbau in Hannover

von
TEWISS,
Buch
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Kurzbeschreibung

Die Historiker sind sich einig: Das Königreich Hannover war im 19. Jahrhundert, jedenfalls solange es bestand, weit überwiegend agrarisch ausgerichtet. Um 1830 waren etwa 8 % der Bevölkerung der Stadt Hannover gewerblich tätig, wobei die Handwerker mitgezählt waren. In den statistischen Berichten Friedrich von Redens ist ausgewiesen, dass weniger als 1 % der Gesamtbevölkerung des Königreiches „den eigentlichen Fabriken sich widmende Personen“ waren. Dabei hatten diese Fabriken eine mittlere Betriebsgröße von drei Beschäftigten. 1832 gab es in Hannover eine einzige Dampfmaschine, die mit zwei PS die Hannoversche Krankenanstalt mit Wasser versorgte. Die 1,5 Mill. Bewohner des Königreiches waren jedenfalls zu der Zeit noch nicht einmal an der Schwelle des Industriezeitalters angelangt. Dass dennoch in einer solchen Atmosphäre die Polytechnische Schule zunächst als Gewerbeschule gegründet wurde, dass kaum 40 Jahre später die erste Werkzeug-maschinenfabrik in Hannover entstand, ist durchweg Einzelpersönlichkeiten wie weitschauenden Ministerialen, Politikern und Unternehmern zu danken. Auf diese Anfänge folgten Gründungen und Ausbau von innovativen Unternehmen des Werkzeugmaschinenbaus. Ingenieure, Facharbeiter, Techniker und Kaufleute bildeten motivierte Gruppen, Teams würden wir heute sagen, die von der Entwicklung und Herstellung der „Mutter der Maschinen“ fasziniert waren.
Nach 1945 gab es in Hannover eine florierende Werkzeugmaschinenindustrie, die von eben dieser Faszination und von unternehmerischem Mut getragen wurde. Etwas von dieser Faszination wiederzugeben, ist Ziel und Zweck dieses Buches. Maßgebende Mitarbeiter, Unternehmer, Techniker und Ingenieure haben sich zu-sammengefunden, um ihre Sicht technischer Entwicklungen und unternehmerischer Prozesse darzustellen. Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen hat es übernommen, die Arbeiten zu koordinieren. Die Autoren sind sich darin einig, dass jeder aus seiner Perspektive berichtet. Es geht also nicht um eine historisch genaue und lückenlose Wiedergabe von Geschäftsentwicklungen; stattdessen besteht der Reiz dieses Buches gerade darin, dass persönliche Sichten nebeneinander stehen, sich ergänzen und durchaus auch überlappen.

Details
Schlagworte

Titel: Werkzeugmaschinenbau in Hannover
Autoren/Herausgeber: Berend Denkena (Hrsg.)
Aus der Reihe: Berichte aus dem IFW
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783936888546

Seitenzahl: 289
Format: 21,5 x 15,2 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 492 g
Sprache: Deutsch

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