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Kurzbeschreibung

Seit dreißig Jahren lebt Norman Manea im Exil. Der Autor aus Rumänien ist ein großer Zeitzeuge von faschistischer und kommunistischer Diktatur. „Die Sprache ist die Plazenta des Schriftstellers, dieses Exilanten par excellence“, sagt Manea. Die Widersprüche eines Lebens zwischen Ost und West und die Frage nach der jüdischen Identität hat er nicht nur in seinem literarischen Werk behandelt, er hat sie auch fortlaufend essayistisch kommentiert. Am Beispiel seiner eigenen Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Werken anderer Autoren beschreibt er den Zusammenhang von Exil, Sprache und Schreiben.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Wir sind alle im Exil
Autoren/Herausgeber: Norman Manea
Übersetzer: Eva Ruth Wemme, Georg Aescht, Paul Schuster, Roland Erb, Ernest Wichner

ISBN/EAN: 9783446249530
Originaltitel: Exil

Seitenzahl: 224
Format: 20,3 x 12,3 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 266 g
Sprache: Deutsch

Norman Manea, 1936 in der Bukowina geboren, ist einer der wichtigsten rumänischen Exil-Autoren. Seit 1986 lebt er in New York, wo er als Professor für Europäische Kulturstudien am Bard College lehrt. Bei Hanser erschienen zuletzt Die Rückkehr des Hooligan (Ein Selbstporträt, 2004), Oktober, acht Uhr (Erzählungen,2007) und Der Bunker (Roman, 2012). 2011 erhielt Manea den Nelly-Sachs-Preis. Eva Ruth Wemme, 1973 geboren, studierte Musik- und Literaturwissenschaft. Sie lebt und arbeitet als Übersetzerin und Autorin in Berlin und übersetzte u. a. Nora Iuga, Mircea Caartaarescu, Ioana Nicolaie und Nicoleta Esinencu.

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