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Wir stehen da, gefesselte Betrachter

Theater und Gesellschaft

Wallstein,
Buch
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Kurzbeschreibung

Untersuchungen zu den Wechselwirkungen von Theater und Gesellschaft in verschiedenen politischen Kontexten.

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Schlagworte
Autor
Hauptbeschreibung

Titel: Wir stehen da, gefesselte Betrachter
Autoren/Herausgeber: Elio Pellin, Ulrich Weber (Hrsg.)
Aus der Reihe: Sommerakademie Centre Dürrenmatt Neuchâtel

ISBN/EAN: 9783835307704

Seitenzahl: 176
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Sprache: Deutsch

Die Herausgeber
Elio Pellin, geb. 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Aargauer Kantonsbibliothek und Projektleiter der Sommerakademie Schweizer Literatur im Centre Dürrenmatt Neuchâtel.
Ulrich Weber, geb. 1961, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern, seit 2000 auch im Centre Dürrenmatt Neuchâtel. Co-Organisator der Sommerakademie Schweizer Literatur.

Vertrieb in der Schweiz über den Chronos Verlag ISBN: 978-3-0340-1039-9
Das Theater inszeniert eine Spielwirklichkeit, die von der gesellschaftlichen Wirklichkeit nie ganz zu trennen ist – und, je nach Ansatz, auch nicht zu trennen sein soll. Die historischen und aktuellen Formen von Theater und ihre gesellschaftlichen Wechselwirkungen sind vielfältig und reichen von der Inszenierung der Gemeinschaft und Konstruktion nationaler Identität im Festspiel zu Krisenzeiten bis zu den Versuchsanordnungen, mit welchen Lukas Bärfuss gesellschaftliche Phänomene der Gegenwart in einem Kontext des postdramatischen Theaters freilegt. Zeigt sich bei Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch ein je grundlegend divergierendes Verhältnis zur Möglichkeit einer Entwicklung zum Besseren, so zählt Rolf Hochhuth auf die aufklärerische Wirkung des Dokumentarischen. In den Theatertexten von Thomas Hürlimann spiegelt sich eine Schweizer Gesellschaft, die sich als Theater-Zuschauerin der sie umgebenden Katastrophen konstituiert. Die Spannung zwischen literarischem Text und Praxis des Regietheaters, wie sie für die Multimedialität des Theaters charakteristisch ist, zeigt sich exemplarisch in den Erfahrungen der Autorin Maja Beutler.
Mit Texten von: Ursula Amrein, Lukas Bärfuss, Peter von Matt, Franziska Kolp, Elio Pellin, Rudolf Probst, Ursula Ruch, Peter Utz und Ulrich Weber.

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