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Zeitgemäße Mitgliederkommunikation bei Wohnungsgenossenschaften

– eine empirische Analyse der Nutzung Neuer Medien

Shaker,
Buch
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Kurzbeschreibung

Mitgliederkommunikation bei Wohnungsgenossenschaften
Eine empirische Analyse des Nutzungsverhaltens Neuer Medien
Der Förderauftrag der Genossenschaften, die Schaffung eines MemberValues, kann nur gelingen, wenn die Mitglieder über die Aktivitäten und Fördermöglichkeiten ihrer Genossenschaft ausreichend informiert sind. Durch eine gute Kommunikation können die Wohnungsgenossenschaften eine anerkannte Reputation aufbauen und sich durch ein unverwechselbares Image von den konkurrierenden Unternehmen auf dem Wohnungsmarkt abheben. Durch das Wachsen der Bedeutung immaterieller Werte, wie z. B. der Aufbau einer Unternehmensmarke, gewinnt die Unternehmenskommunikation zunehmend an Gewicht. Die Mitgliederkommunikation kann nachhaltig zur Differenzierung der Wohnungsgenossenschaften von anderen Anbietern auf dem Wohnungsmarkt beitragen. Dass die Mitgliederkommunikation nicht nur theoretisch sondern auch praktisch von höchster Relevanz ist, zeigen empirische Ergebnisse einer durchgeführten Mitgliederbefragung der Wohnungsgenossenschaften. Über 90% der Vorstände der Wohnungsgenossenschaften schätzen die Bedeutung der Mitgliederkommunikation als wichtig bzw. sehr wichtig ein. So sind bspw. die Mitglieder, die sich gut von der eigenen Wohnungsgenossenschaft informiert fühlen, eher mit dieser verbunden als die Mitglieder, die sich schlecht von der Wohnungsgenossenschaft informiert fühlen. Der Informationsaustausch und damit verbunden die Kommunikation zwischen Wohnungsgenossenschaft und Mitgliedern ist von entscheidender Bedeutung.
Wahl des Kommunikationskanals
Die Wahl des Kommunikationskanals wird bei der Mitgliederkommunikation immer wichtiger. Es ist eine Zunahme innovativer Kommunikationsmöglichkeiten über das Internet, wie bspw. die Einführung von Facebook oder Twitter als Informations- und Kommunikationskanal für die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaften zu beobachten. Nicht nur die Präferenzen der Wohnungsgenossenschaften sondern auch die der Mitglieder sind bei der Wahl des geeigneten Kommunikationskanals zu berücksichtigen. Daher stellt die Entscheidung über den Einsatz des Internets und damit verbundener Web 2.0-Anwendungen als Kommunikationskanal bei Wohnungsgenossenschaften eine Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt. Im Rahmen der Veröffentlichung konnte gezeigt werden, wie das Internet und insbesondere die Web 2.0-Anwendungen zur Mitgliederkommunikation bei Wohnungsgenossenschaften genutzt werden können. Dass der Einsatz von Web 2.0-Anwendungen auch bei den Wohnungsgenossenschaften eine wesentliche Rolle spielt, spiegelt sich in der Tatsache wider, dass sich immer mehr Fachzeitschriften mit den Einsatzmöglichkeiten der Neuen Medien für Wohnungsgenossenschaften beschäftigen. Trotz der Vorteile, die mit Web 2.0-Anwendungen in Verbindung gebracht werden, ist eine Nutzung durch die Wohnungsgenossenschaften auch in Zukunft u.a. aus Kostengründen nicht selbstverständlich. So stellt sich die Frage, ob es sich für die Wohnungsgenossenschaften lohnt, in den Bereich der Web 2.0-Anwendungen zur Mitgliederkommunikation zu investieren. Daher muss zunächst gezeigt werden, ob aus Mitgliedersicht ein Einsatz von Web 2.0-Anwendungen bei Wohnungsgenossenschaften zur Mitgliederkommunikation tatsächlich durch die Mitglieder gewünscht wird und sich ein Einsatz daher für die Wohnungsgenossenschaften lohnen würde.
Empirische Untersuchung
Daher wurde im Rahmen der Veröffentlichung eine Mitgliederbefragung von Wohnungsgenossenschaften vorgestellt, in der über 2.500 Mitglieder verschiedener Wohnungsgenossenschaften ihre Meinung u.a. in Bezug auf Web 2.0-Anwendungen zur Mitgliederkommunikation mit der Wohnungsgenossenschaft preisgegeben haben. Hierbei zeigen sich starke Unterschiede abhängig vom Alter der Mitglieder. So greifen ältere Mitglieder kaum auf das Internet als Kommunikationskanal zurück, so dass eine Ausweitung auf Web 2.0-Anwendungen bei den Wohnungsgenossenschaften aus ihrer Sicht unnötig erscheint. Daher sollten die Wohnungsgenossenschaften bei der Mitgliederkommunikation auf verschiedene Kommunikationskanäle setzen und sich nicht auf einen einheitlichen Kommunikationskanal für alle Mitglieder beschränken.
Ergänzend wird eine Status quo-Analyse über die Erfahrungen, die einzelne Wohnungsgenossenschaften bereits mit dem Einsatz des Internets und damit verbunden mit Web 2.0-Anwendungen zur Mitgliederkommunikation haben, in der Arbeit vorgestellt. Dies ist notwendig, um aufzuzeigen, ob noch weiterer Handlungsbedarf bei den Wohnungsgenossenschaften in diesem Bereich besteht. Zudem gilt es, die Wohnungsgenossenschaften ohne Web 2.0-Erfahrung, die planen Web 2.0-Anwendungen zukünftig in das Unternehmen einzuführen, zu ermitteln. Hierfür dient eine Vorstandsbefragung, in der knapp 160 von 400 befragten Wohnungsgenossenschaften teilgenommen haben, als Basis. Zudem existiert bislang keine Studie, die die Wünsche der Mitglieder in Bezug auf die Mitgliederkommunikation, den Zielen und den Vorhaben der Vorstände der Wohnungsgenossenschaften in diesem Bereich gegenüberstellt. Dies scheint jedoch wichtig, um festzustellen, ob die Wohnungsgenossenschaften den Wünschen der Mitglieder nachkommen. Durch das Durchführen zweier Befragungen können die Ergebnisse der Mitgliederbefragung den Ergebnissen der Vorstandsbefragung der Wohnungsgenossenschaften gegenübergestellt werden und mögliche Divergenzen zwischen Vorstandsansichten und Mitgliederwünschen aufgedeckt werden. So kann gezeigt werden, welche Informationen für die Mitglieder als besonders relevant im Internet eingestuft werden. Diese können den bereitgestellten Informationen durch die Wohnungsgenossenschaften gegenübergestellt und ein möglicher Handlungsbedarf kann geprüft werden. Aufbauend auf den Ergebnissen der Arbeit konnten Handlungsempfehlungen in Bezug auf die Kommunikationsstrategien der Wohnungsgenossenschaften abgeleitet werden.

Details
Schlagworte

Titel: Zeitgemäße Mitgliederkommunikation bei Wohnungsgenossenschaften
Autoren/Herausgeber: Caroline Schmitter
Aus der Reihe: Münstersche Schriften zur Kooperation
Ausgabe: 1., Aufl.

ISBN/EAN: 9783844012224

Seitenzahl: 299
Format: 21 x 14,8 cm
Produktform: Buch
Gewicht: 449 g
Sprache: Deutsch

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