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Zur Geschichte des Lateinischen Alphabets

Von seinen Vorformen bis zur Moderne

GRIN Verlag,
E-Book ( PDF ohne Kopierschutz )
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Kurzbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was Schrift sei, scheint angemessen, will man einen Überblick über die Geschichte des Lateinischen.

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Hauptbeschreibung

Titel: Zur Geschichte des Lateinischen Alphabets
Autoren/Herausgeber: Ramon Boldt
Ausgabe: 1., Auflage

ISBN/EAN: 9783640890026

Seitenzahl: 15
Produktform: E-Book
Sprache: Deutsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Technische Universität Dresden (Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, was Schrift sei, scheint angemessen, will man einen Überblick über die Geschichte des Lateinischen Alphabets geben. Interessanterweise schweigen sich die großen Schriftgeschichten fast völlig darüber aus. Sie beschränken sich weitestgehend darauf, Überlegungen zur Funktion oder der Frage „Warum Schrift?“ – also zu ihrer Bedeutung – anzustellen. KUCKENBURG definiert hingegen in seiner „Kulturgeschichte über die menschliche Verständigung“ treffend: „[.] in der Schrift [steht] jedes Zeichen für ein einzelnes Wort und einen einzelnen Laut, [sie] folgt dem syntaktischen Prinzip und reiht die einzelnen Wort- und Lautzeichen entsprechend ihrer Abfolge in der gesprochenen Sprache aneinander.“ Weiterhin grenzt er sie durch die Feststellung: „[d]ie Schrift im eigentlichen Sinne weist dagegen immer eine enge 'sprachliche Bindung' auf, gibt in Sätze gefügte Texte in exakt festgelegtem Wortlaut wieder“ von der Bildersprache ab, die sich im Gegensatz zur Schrift nicht in direkter Beziehung zur Sprache sondern zur Gedankenwelt befinde, was beide als unterschiedliche Kulturträger charakterisiere. Ihre Funktion betreffend konstatiert ROBINSON, dass Schrift schlicht nützlich sei, Schriftgeschichte und Geschichte allgemein erst möglich mache4 und gesteht ihr damit eine Bedeutung zu, der unter anderem HAARMANN widerspricht, wenn er die „extremen Gedächtnisleistungen […] durch Spezialisten der oralen Tradition“ aliteraler Gesellschaften betont. Trotzdem würdigt er Schrift als Hilfe, Informationen und Nachrichten zu vermitteln. Schreiben forme und erhalte zwar „zivilisatorische Organisationsformen menschlicher Gemeinschaften“, sei aber nicht die einzige Möglichkeit dafür.
Bezüglich der Frage nach dem 'Warum' der Schrift zitiert ROBINSON einen „Experten für alte sumerische Schrift“ dahingehend, dass sich die Schrift „als unmittelbare Folge der zwingenden Anforderungen einer wachsenden Wirtschaft“ entwickelte. Wen er damit meint, bleibt unklar. Er timmt damit allerdings ein in die verbreitete Vorgehensweise, die Entstehung von Schrift im Kontext komplexer werdender menschlicher Lebensverhältnisse zu untersuchen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, aufbauend auf diesen theoretischen Überlegungen zu Schrift und Schriftlichkeit im Allgemeinen, die Entwicklungstendenzen des Lateinischen Alphabets beginnend mit der ersten Alphabetschrift überhaupt, dem Phönizischen, und deren Weg bis zu den nachklassischen Formen zu skizzieren.

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