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Zur Gewaltsoziologie von Georges Bataille

von
Leipziger Uni-Vlg,
Buch
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Kurzbeschreibung

In der Gewaltsoziologie des deutschsprachigen Wissenschaftsraumes spielt die Gewalttheorie von Georges Bataille bis heute nahezu keine Rolle. Dabei stellte Bataille in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts unter dem Einfluss der zeitgenössischen Ethnographie Überlegungen an, die für alle, die heute in den Sozial- und Kulturwissenschaften über Gewalt arbeiten, nach wie vor bedenkenswert sind.
So reduzierte er die Analyse der Gewalt nicht auf Ordnungen, die sie repräsentiert, sondern betrachtete die Gewalt als ein Phänomen, das Ordnungen überschreitet. Anhand der Empfindungen, die der Anblick von Gewalt im Menschen weckt, warf er des Weiteren die Frage auf, wie wir überhaupt Gewalt erzählen (können), und problematisierte somit die nach wie vor vernachlässigten epistemologischen Grundlagen der Gewaltanalyse.
Dieser Band versammelt Fachvertreter aus verschiedenen Disziplinen und lässt sie zu Batailles Gewalttheorie zu Wort kommen, um der Frage nachzuspüren, welchen Nutzen jene für die heutige Gewaltsoziologie besitzen mag.

Details
Schlagworte

Titel: Zur Gewaltsoziologie von Georges Bataille
Autoren/Herausgeber: Michael Riekenberg (Hrsg.)
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783865835987

Seitenzahl: 197
Format: 23 x 15,5 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 428 g
Sprache: Deutsch

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