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Zwang zur freiwilligen Zusammenarbeit

Steuerungsinstrumente und interkantonale Governance in der schweizerischen Lehrerinnen- und Lehrerbildung

hep verlag,
Buch
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Kurzbeschreibung

Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wurde die Lehrerinnen- und Lehrerbildung in der Schweiz reformiert, und zwar inhaltlich wie institutionell. Die tiefgreifendeste Veränderung ist die neue Positionierung der Ausbildung im Hochschulbereich. Dieser Vorgang ist auf dem Hintergrund von Nationalisierungs- und Internationalisierungsprozessen zu verstehen. Der Autor dieses Bandes zeigt am Beispiel der beschriebenen Reform, wie sich die bildungspolitische Entscheidungsgewalt von der eigentlich autonomen kantonalen respektive nationalen Ebene de facto auf neue Träger – namentlich auf die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) – verschoben hat. Er rückt die Steuerungsinstrumente ins Zentrum des Reformierungsprozesses und macht deutlich, mit welchen Mitteln sich die EDK in den Reformdiskurs eingebracht, den Reformprozess mitgestaltet und sich schliesslich als neuer, zentraler und wichtiger Akteur der Governance der Lehrpersonenbildung positioniert hat.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Zwang zur freiwilligen Zusammenarbeit
Autoren/Herausgeber: Lukas Lehmann
Ausgabe: 1. Auflage 2013

ISBN/EAN: 9783039057856

Seitenzahl: 224
Format: 22,5 x 15,5 cm
Sprache: Deutsch

Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wurde die Lehrerinnen- und Lehrerbildung in der Schweiz grundsätzlich reformiert, und zwar inhaltlich wie institutionell. Eine tiefgreifende Veränderung betrifft insbesondere die neue Positionierung der Ausbildung im Hochschulbereich. Dieser Vorgang ist auf dem Hintergrund von bildungspolitischen Nationalisierungs- und Internationalisierungsprozessen zu verstehen.
Der Autor dieses Bandes zeigt am Beispiel der beschriebenen Reform, aufgrund welcher Mechanismen sich die bildungspolitische Entscheidungsgewalt von der autonomen kantonalen Ebene de facto auf neue Träger – namentlich auf die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) – verschoben hat. Er rückt die Steuerungsinstrumente ins Zentrum der Analyse und macht deutlich, mit welchen Mitteln sich die EDK in den Reformdiskurs eingebracht, den Reformprozess mitgestaltet und sich schliesslich als neuer, zentraler und wichtiger Akteur der Governance der Lehrpersonenbildung positioniert hat.

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