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Zwischen Ausschluss und Solidarität

Modi der Inklusion/Exklusion von Fremden und Armen in Europa seit der Spätantike

Buch
107,95 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Dieser Band dokumentiert Forschungsergebnisse einer Tagung des Sonderforschungsbereichs 600 «Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart» (SFB 600) an der Universität Trier. In Anknüpfung an die in Band 5 dieser Schriftenreihe präsentierte Diskussion thematisieren die Beiträge die Frage nach der Kontinuität herrschaftlicher bzw. politischer Ordnungen im Umgang mit Fremden und Armen seit der Spätantike. Dabei wird gefragt, welche Folgen die christlich motivierte Umdeutung und Neuordnung der Armenhilfe in den europäischen Gesellschaften bis zum Spätmittelalter hatten, welche neuen Formen der Inklusion/Exklusion von Fremden und Armen mit dem Aufstieg des modernen Staates verbunden waren und welche Ordnungsmuster von Solidarität in Gegenwart und jüngster Vergangenheit angesichts internationaler Zuwanderung, von Globalisierung und Europäisierung entstanden sind. Den chronologisch geordneten Beiträgen sind drei Untersuchungen vorangestellt, die das Thema in epochenübergreifender Perspektive in den Blick nehmen.

Details
Schlagworte
Autor

Titel: Zwischen Ausschluss und Solidarität
Autoren/Herausgeber: Lutz Raphael, Herbert Uerlings (Hrsg.)
Aus der Reihe: Inklusion/Exklusion
Ausgabe: 1. Neuausgabe

ISBN/EAN: 9783631582046

Seitenzahl: 570
Format: 22 x 15 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 990 g
Sprache: Deutsch

Die Herausgeber: Lutz Raphael ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier und Sprecher des SFB 600. Seine Forschungsschwerpunkte sind die westeuropäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte der Geschichtswissenschaft, die Verwissenschaftlichung von Lebenswelten, Wandlungen ländlicher Gesellschaften und die Geschichte von Unternehmen nach 1945. Herbert Uerlings ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Trier und stellvertretender Sprecher des SFB 600. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der deutschen Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, insbesondere der Romantik, der Interkulturellen Germanistik und der Gender- und Postcolonial Studies.

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