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Zwischen Morgenthau und Marschall

Das wirtschaftspolitische Deutschlandkonzept der USA 1945-1947

Droste Vlg,
Buch
37,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Entgegen der Vorstellung amerikanischer Sprunghaftigkeit in der Politik vermittelt diese Untersuchung das Bild einer konsequent durchgehaltenen wirtschaftlichen Konzeption, die dazu beitragen sollte, eine neue Weltordnung und einen dauerhaften Weltfrieden zu schaffen. Zugleich galt es, Deutschland als Aggressor für immer auszuschalten. Vor diesem Hintergrund wird der berüchtigte Marshall-Plan neu interpretiert und die ihm zugeschriebene Agrarisierungsidee als Legende verifiziert. Seine Bedeutung wird darin gesehen, dass er die amerikanische Reparationspolitik zu einem Instrument wirtschaftlicher Umstrukturierung im Dienste europäischer Sicherheitsinteressen machen wollte. Es wird deutlich, wie diese Konzeption in amerikanischen Regierungskreisen, auf alliierter Ebene verfochten und - und in den Wechselfällen der beginnenden Kalten Krieges - schließlich ihres Kerns beraubt wurden. Der Marshall-Plan, auf Westeuropa als geopolitische Einheit mit Deutschland als Kernland bezogen, begünstigte einen wirtschaftlichen Wiederaufbau nach traditionellen Strukturen und führte die Reparationspolitik auf ihre ursprüngliche Bestimmung zurück, die Opfer der Aggression Hitlerdeutschlands zu entschädigen.

Details
Schlagworte

Titel: Zwischen Morgenthau und Marschall
Autoren/Herausgeber: Wilfried Mausbach, Günter Buchstab, Klaus Gotto, Hans G Hockerts, Rudolf Morsey, Hans P Schwarz (Hrsg.)
Aus der Reihe: Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte

ISBN/EAN: 9783770018789

Seitenzahl: 438
Format: 23 x 15 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Gewicht: 666 g
Sprache: Deutsch

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