Erweiterte
Suche ›

vnuornemliche alde vocabulen - gute, brauchbare wörter

Zu den Anfängen der historischen Lexikographie

Schmidt, Erich,
Buch
79,80 € Preisreferenz Lieferbar in 2-3 Tagen

Kurzbeschreibung

Der Gedanke, Wortschätze gezielt in ihrer jeweiligen Geschichtlichkeit zu erfassen, setzt ein spezifisches Bewusstsein in Bezug auf die Vergangenheit der eigenen (oder einer anderen) Sprache voraus. Für den deutschen Sprachraum entstanden die notwendigen Voraussetzungen hierfür im Verlaufe des 16. Jahrhunderts, als v.a. im humanistischen Umfeld eine verstärkte Beschäftigung mit den überlieferten Sprachaltertümern einsetzte. Früh verband sich der Aspekt der Nützlichkeit einer solchen Art von Lexikographie mit der Vorstellung vom Wörterbuch als einem gelehrten Bildungsinstrument, das der Stiftung einer kulturellen Identität auf Grundlage eines gemeinsamen Kulturerbes dienen konnte. Der vorliegende Band zeichnet diese Entwicklung exemplarisch nach. Dabei eröffnen die frühen Wortlisten, Glossare, Wörterbücher ein breites Spektrum an sprach- und kulturgeschichtlich relevanten Fragestellungen, etwa zur Herausbildung lexikographischer Methoden und Traditionen, zu Formen und Funktionen und zu den gesellschaftlichen Trägern und Adressaten dieser Art von Lexikographie.

Details
Schlagworte
Hauptbeschreibung

Titel: vnuornemliche alde vocabulen - gute, brauchbare wörter
Autoren/Herausgeber: Michael Prinz, Hans Joachim Solms (Hrsg.)
Weitere Mitwirkende: Jochen A. Bär, Luise Czajkowski, Andreas Deutsch, Gerhard Diehl, Volker Harm, Norbert Kössinger, Rainer Krause, Almut Mikeleitis-Winter, Marijke Mooijaart, Susanne Näßl, Michael Prinz, Jörg Riecke, Anthony Rowley, Tanneke Schoonheim, Sabrina Ulbrich
Aus der Reihe: Sonderhefte der Zeitschrift für deutsche Philologie

ISBN/EAN: 9783503155156
Originalsprache: Deutsch

Seitenzahl: 353
Format: 23 x 15,5 cm
Produktform: Taschenbuch/Softcover
Gewicht: 500 g
Sprache: Deutsch

Der Gedanke, Wortschätze gezielt in ihrer jeweiligen Geschichtlichkeit zu erfassen, setzt ein spezifisches Bewusstsein in Bezug auf die Vergangenheit der eigenen (oder einer anderen) Sprache voraus. Für den deutschen Sprachraum entstanden die notwendigen Voraussetzungen hierfür im Verlaufe des 16. Jahrhunderts, als v.a. im humanistischen Umfeld eine verstärkte Beschäftigung mit den überlieferten Sprachaltertümern einsetzte. Früh verband sich der Aspekt der Nützlichkeit einer solchen Art von Lexikographie mit der Vorstellung vom Wörterbuch als einem gelehrten Bildungsinstrument, das der Stiftung einer kulturellen Identität auf Grundlage eines gemeinsamen Kulturerbes dienen konnte.
Der vorliegende Band zeichnet diese Entwicklung exemplarisch nach. Dabei eröffnen die frühen Wortlisten, Glossare, Wörterbücher ein breites Spektrum an sprach- und kulturgeschichtlich relevanten Fragestellungen, etwa zur Herausbildung lexikographischer Methoden und Traditionen, zu Formen und Funktionen und zu den gesellschaftlichen Trägern und Adressaten dieser Art von Lexikographie.

buchhandel.de - Newsletter
Möchten Sie sich für den Newsletter anmelden?


Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Lieber nicht